Um ein Lagebild der betroffenen Umgebung zu erstellen, werden mobile Agenten wie unbemannte Bodenfahrzeuge und unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt. Sie sind in der Lage, aufgrund ihrer Manövrierfähigkeit und einer Vielzahl von Sensoren, einen Überblick über eine Situation aus verschiedenen Perspektiven in für Menschen zu gefährlichen Umgebungen zu geben.
Die von den mobilen Agenten aufgezeichneten und verarbeiteten Daten werden durch ein Netzwerk von intelligenten Straßenlampen ergänzt.
Für die Erstellung, Aktualisierung und Interaktion mit der Situationsübersicht mit aktuellen sowie aufgezeichneten Daten arbeiten wir mit der Knowledge Base Mission zusammen.

Forschungsfrage

Wie können die vielfältigen Informationen in einer Stadt während einer Krise effizient und rechtskonform akquiriert, verarbeitet und benutzerfreundlich angezeigt werden, um die Einsatzkräfte zu unterstützen?

Programmbereiche in der Mission

  Stadt und Gesellschaft (SG)

Die Sensorinformationen können zur Lageerfassung und Bewältigung von Katastrophen einen relevanten Beitrag leisten. Dazu müssen die gesammelten Sensordaten jedoch dauerhaft und zuverlässig zur Verfügung stehen, weswegen es erforderlich ist, die Verarbeitungsvorgänge rechtssicher zu gestalten. Da hierbei in vielen Fällen personenbezogene Daten betroffen sind, gilt es insbesondere die Voraussetzungen des Datenschutzrechts im Wege der technischen Entwicklung mit zu berücksichtigen. Eine weitere Besonderheit ergibt sich aus dem Übergang zwischen dem normalen Betrieb und den Katastrophenszenarien, da hier unterschiedliche Regulierungsmechanismen Anwendung finden.

Team: Jan-Philipp Stroscher Gerrit Hornung

  Information (INF)

Das SCC wird Zugang zu einer Fülle von Informationen haben, die sowohl Echtzeit- als auch aufgezeichnete Daten umfasst. Daher ist ein effizienter und intuitiver Zugang zu diesen Daten für den Krisenstab von zentraler Bedeutung.
Die Rolle des INF-Bereichs konzentriert sich auf die Unterstützung von Einsatzkräften bei der Bewältigung chaotischer Krisenumgebungen durch die Zusammenführung von Informationen aus einer Vielzahl von Sensoren. Die Herausforderung liegt hierbei darin, Nutzer*innen weder mit der Fülle an Information zu überfordern noch ihnen wichtige Informationen vorzuenthalten.

Team: Julius von Willich Alejandro Sanchez Guinea Andreas Morgen Max Mühlhäuser Bernhard Seeger

  Kommunikation (KOM)

Fortwährende Versorgung mit Daten ist essentiell für informierte Entscheidungsfindung, insbesondere während sich häufig ändernder Situationen in Krisen. Gleichzeitig führen Katastrophen zu Einschränkungen der Kommunikationsinfrastruktur, reduzieren deren Durchsatz und erhöhen ihre Latenz.
Der KOM-Programmbereich entwirft, implementiert und evaluiert wandlungsfähige Kommunikationsinfrastruktur und -algorithmen, die sich dem wandelnden Informationsbedarf des SCCs anpassen. Optimierte Nutzung verfügbarer Ressourcen bietet optimale Datenqualität für Entscheidungsfindung in jeder Situation.

Team: Matthias Hollick Frank Hessel

  Cyber-physische Systeme (CPS)

Mobile Agenten sind in der Lage, aufgrund ihrer Manövrierfähigkeit und einer breiten Palette von Sensoren in Umgebungen, die für Menschen zu gefährlich sind, ein Lagebild aus verschiedenen Perspektiven zu geben.
Sie sind zudem in der Lage mit der Umgebung zu interagieren, was dazu beiträgt, die aktuelle Krise einzudämmen und so viele Leben wie möglich zu retten. Für die Erstellung des Lagebildes setzen wir kooperierende unbemannte Bodenfahrzeuge sowie unbemannte Luftfahrzeuge ein.

Team: Yasin Alhamwy Maximilian Bauer Stefan Fabian Kevin Logan Marius Schnaubelt Kurt Geihs Uwe Klingauf Oskar von Stryk